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KI-Anbieter in Österreich: Was ein Partner leisten muss

Ein tragfähiger KI-Anbieter prüft zuerst die Datenlage, benennt die Grenzen eines Vorhabens, baut bis in den Betrieb, legt offen, wo Daten verarbeitet werden, und übergibt Quellcode und Dokumentation. Für Unternehmen in Österreich mit 20 bis 500 Mitarbeitenden ordnet diese Übersicht ein, welche Leistung zu welcher Ausgangslage passt — und wie Nexovo arbeitet: in der EU betrieben, ohne Bindung an einen Hersteller.

drei pfade · eine mission

Die Nexovo-Praxis bündelt sich um drei Kernleistungen.

Jede Leistung löst ein anderes Problem, alle drei verstärken einander. Welche zu Ihnen passt, hängt davon ab, wo Sie heute stehen.

unser verständnis

Nicht der Hype, sondern das, was im Betrieb hält.

Wir bauen keine Demos. Wir bauen Systeme, die in der Buchhaltung Rechnungen verarbeiten, im Vertrieb Angebote vorbereiten, im Service Anfragen beantworten und im Backoffice Dokumente klassifizieren. Künstliche Intelligenz ist für uns Software-Engineering mit zusätzlichen Werkzeugen — kein neues Paradigma, sondern eine Erweiterung bewährter Praktiken.

Pragmatismus

Wir starten mit dem konkreten Geschäftsproblem, nicht mit dem Modell. Erst der Use Case, dann die Technik.

Datensouveränität

Hosting in EU-Rechenzentren, eigene Modelle wo sinnvoll, keine Daten-Schleifen über US-Cloud-Anbieter ohne klare Rechtsbasis.

Wartbarkeit

KI-Systeme müssen genauso debuggbar, beobachtbar und versionierbar sein wie klassische Software. Wir bauen sie so.

wann lohnt sich ki?

KI rentiert sich, wenn drei Bedingungen zusammenkommen.

  1. 1.Wiederkehrender Prozess mit nennenswertem Volumen — KI lohnt sich nicht für Einmal-Aufgaben.
  2. 2.Strukturiertes oder halbstrukturiertes Datenmaterial vorhanden — Bilder, PDFs, E-Mails, ERP-Tabellen, Tickets.
  3. 3.Menschliche Entscheidungsspielräume, die unter klaren Regeln stehen — KI ersetzt nicht Urteilsvermögen, sondern bereitet Entscheidungen vor.

Klassische Anwendungsfelder in unserer Praxis

  • Eingangsrechnungs-Verarbeitung mit OCR und LLM-Validierung
  • Multi-Agent-Systeme für Kundenservice und interne Wissensdatenbanken
  • Dokumentenklassifikation und automatische Vertragsanalyse
  • CRM-Automatisierung mit kontextueller Anreicherung
  • Prozessorchestrierung über mehrere ERP- und Drittsysteme hinweg
auswahl

Woran Sie einen tragfähigen KI-Partner erkennen.

Fünf Prüfpunkte, die sich im Erstgespräch klären lassen — unabhängig davon, ob Sie mit uns oder mit jemand anderem sprechen.

  1. 1.Er fragt nach Ihren Daten, bevor er über Modelle spricht. Die Datenlage entscheidet, ob ein Vorhaben trägt — nicht die Modellwahl. Wer sie nicht als Erstes prüft, kann den Aufwand nicht seriös schätzen.
  2. 2.Er benennt, was nicht geht. Jede Ausgangslage hat Grenzen. Ein Anbieter, der auf jede Frage „machbar" antwortet, hat entweder nicht zugehört oder verschiebt das Problem in die Umsetzung.
  3. 3.Er kann Software betreiben, nicht nur Modelle anbinden. Der Weg vom Prototyp in den Betrieb ist der Teil, an dem KI-Projekte scheitern — Schnittstellen, Fehlerfälle, Monitoring, Wartung.
  4. 4.Er legt den Verarbeitungsort offen. Wo laufen die Daten, unter welchem Vertrag, mit welchen Unterauftragnehmern? Diese Frage sollte ohne Rückfrage beantwortet werden können.
  5. 5.Er macht Sie nicht abhängig. Quellcode, übernehmbare Infrastruktur und ausreichende Dokumentation gehören in den Vertrag — nicht in eine spätere Verhandlung.
branchen

Branchenspezifische Bestandsaufnahmen.

Wo die Ausgangslage typisch für eine Branche ist, gibt es eine eigene Seite mit den konkreten Anwendungsfeldern und Voraussetzungen.

faq

Häufige Fragen zur Anbieterauswahl

Woran erkennt man einen seriösen KI-Anbieter?
An der Bereitschaft, von einem Vorhaben abzuraten. Seriöse Anbieter beginnen mit der Datenlage und dem Geschäftsproblem, nennen Voraussetzungen und Abbruchkriterien und legen offen, woran ein Projekt scheitern kann. Wer im Erstgespräch bereits eine Lösung verkauft, ohne die Ausgangslage zu kennen, hat sie nicht für Sie entwickelt.
Brauchen wir eine KI-Agentur oder eine Software-Firma?
Für produktive Systeme brauchen Sie beides. KI-Komponenten sind Software und unterliegen denselben Anforderungen an Schnittstellen, Fehlerbehandlung, Betrieb und Wartbarkeit. Anbieter, die nur Modelle anbinden, aber keine Software betreiben können, liefern häufig Demos, die den Weg in den Betrieb nicht überstehen.
Muss ein KI-Anbieter in Österreich sitzen?
Nicht zwingend, aber es hilft an drei Stellen: Vor-Ort-Terminen, Kenntnis der österreichischen Förderlandschaft und Vertrautheit mit hiesigen Systemlandschaften. Wichtiger als der Firmensitz ist allerdings der Verarbeitungsort der Daten — der sollte in der EU liegen und vertraglich zugesichert sein. Nexovo hat seinen Sitz in Sollenau zwischen Wiener Neustadt und Baden; Bestandsaufnahme und Workshop finden bei Ihnen vor Ort statt, in Österreich, Deutschland und der Schweiz.
Was kostet ein KI-Projekt?
Die Spanne ist groß, weil „KI-Projekt" alles von einer einzelnen Automatisierung bis zur Plattform meint. Belastbar wird die Zahl erst nach einer Bestandsaufnahme. Ob und wie Förderungen greifen, hängt vom Programm und seiner aktuellen Richtlinie ab.
Wie vermeiden wir Abhängigkeit vom Anbieter?
Durch drei Punkte, die vertraglich geklärt sein sollten: Der Quellcode gehört Ihnen, die Lösung läuft auf Infrastruktur, die Sie übernehmen können, und die Dokumentation reicht aus, damit ein Dritter weiterarbeiten kann. Ein Anbieter, der das nicht zusagt, verkauft Ihnen eine Abhängigkeit mit.
förderfähig

Bundesweite Förderungen für KI-Projekte in Österreich

Förderprogramme wie aws Digitalisierung & KI können solche Vorhaben unterstützen; ob und wie, hängt von der aktuellen Richtlinie ab. KMU.DIGITAL ist ausgeschöpft. Wir strukturieren das Projekt von Anfang an förderfähig.

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Stand & Quellen

Stand:
Zuletzt fachlich geprüft:
· Ali Aras